04.02.2014

Phytotherapie: Pflanzen wirken

Viel Wissen geht heutzutage in unserer schnelllebigen Zeit verloren oder geht in der Informationsflut unter. So wird es für die meisten unter uns immer weniger wichtig, sich selbst Gedanken darüber zu machen, was uns die Natur vor der Haustür alles für unsere Gesundheit bietet. Wer von Euch könnte sich seine Hausapotheke in Wald und Flur eigenständig zusammen sammeln?

Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) ist ein Bereich, der schon 2000 Jahren vor der griechischen Antike ein Thema war. Bereits die alten Ägypter haben sich die Wirkungsweisen verschiedener Pflanzen auf den Menschen zu Nutze gemacht. Dieser Erfahrungsschatz wurde von Jahr zu Jahr erweitert und von Generation zu Generation weitergegeben.

Auch Sebastian Kneipp hat sich vor mehr als 150 Jahren mit dieser Thematik beschäftigt. Die Wirkung von Wasser, Bewegung, Ernährung und Balance sind neben der Pflanzenheilkunde grundlegende Bausteine seines Lebenskonzeptes. Er schrieb seiner Zeit circa 45 Pflanzen eine heilende Wirkung zu, die inzwischen wissenschaftlich belegt wurden. Arnika zählte zu seinen Lieblingspflanzen. So sagte er über sie: „Arnika ist nicht mit Gold zu bezahlen.“Auch der Pfefferminze räumte er einen „vornehmen Platz“ ein. Doch kennt Ihr heute noch genau ihre Wirkung und Verwendung?

Heute wird das gesammelte Wissen für die Herstellung naturheilkundlicher Produkte verwendet. Ständig werden neue Forschungsergebnisse und wissenschaftliche Erkenntnisse in diesem Bereich veröffentlicht.

So gibt es zum Beispiel eine neue Studie von Professor Jens Pahnke, in der erforscht wurde, dass ein spezifischer Extrakt aus Johanniskraut gegen Alzheimer-Demenz wirkt (http://www.n-tv.de/wissen/Johanniskrautextrakt-verhindert-Plaques-article12030041.html).

Wir möchten von Euch gerne wissen, welche Heilpflanze darf in Eurem Haushalt nicht fehlen? Wie nutzt Ihr sie (z.B. Tee)?

 

Unter allen Kommentaren verlosen wir je ein Wunschprodukt aus dem Kneipp-Sortiment mit Nachtkerze. Die Aktion endet mit der Verlosung am 10.02.2014. Wir bedanken uns bei allen hilfreichen Kommentatoren und sind schon sehr gespannt.

99 Kommentare zu “Phytotherapie: Pflanzen wirken

  1. Bei uns gibt es Johannisöl, Johannisbalsam, Ringelblumenbalsam, Thymianbalsam, Storchschnabeltinktur, Beinwelbalsam – das alles wird aus unseren Schätzen im eigenen Garten gemacht.

  2. Arnika als Tinktur und Blüten getrocknet für Aufgüsse / Umschläge nach Verletzungen; Kamille als Salbe für rauhe Lippen, trockene Hautstellen oder kleinen Kratzern; Ringelblume als Salbe bei Schrammen oder Schürfwünden; Thuja als Tinktur bei Warzen oder Ausschlägen; Frauenmantel als Tee; Brennessel als Tee; Salbei getrocknet als Tee, Badezusatz oder zum Inhalieren bei Erkältungen – und noch vieles mehr…. 😉

  3. Ich finde es wirklich manchmal schade, dass die besten Hausmittelchen eigentlich so vergessen werden. Viele gehen eben lieber zur Apotheke anstatt die Naturkräuter vor der eigenen Haustüre zu nutzen. Ich beschäftige mich mit Kräutern seit ungefähr einem Jahr intensiver, weil ich auf möglichst viel Chemie verzichten möchte.
    So nutzen wir die Brenessel zum Beispiel als Tee und zum Herstellen von eigenem Brenesselshampoo.
    Aus Rosmarin lässt sich ebenfalls Tee zubereiten, der hervorragend bei Migräne und Kopfschmerzen allgemein hilft.
    Viele Sachen lassen sich also mit den Naturkräutern heilen, nicht alle das ist klar, aber eben einige leichte Beschwerden.

  4. Halli liebes Team,

    Salbei ist für mich unverzichtbar.
    Wird bei mir in der Küche sowie bei Krankheit (Halsschmerzen usw.)
    angewandt.
    Habe ich auch immer parat, da ich es selber anbaue.

  5. Lavendel! Bei innerer Unruhe helfen Lavendelsäckchen mit dem beruhigenden Duft. Kann man direkt mit aufs Kopfkissen nehmen. Ein Sträußchen mit ins Badewasser und ein paar getrocknete Blüten zerkrümeln, gibt auch einen wunderbaren Duft. Abends in Lavendel baden und man schläft wunderbar. Man kann die Blüten auch als Tee-Zusatz nehmen, in dem sie dann auch beruhigend wirken. Wirkt wunderbar!

  6. bei uns in der Hausapotheke findet man Artischoke,sie ist gut zur Leber und vrringert mein Völlegefühl.Rotes Weinlaub ,das für meine Venenfunktion sehr wichtig ist.

  7. Wir haben verschiedene Pfefferminzsorten im Garten. Ist eine Erkältung im Anmarsch oder fühlt sich jemand bei uns mies, dann wird sofort Pfefferminztee getrunken. Das hilft bei uns.

  8. Lavendel als Tee – beruhigt ungemein!
    Hatte nach der letzten Weihnachtsbäckerei Lavendelblüten übrig, (Duftsäckchen kommen für mich nicht in Frage, weil ich den Geruch nicht mag) und eine Freundin war wegen einer bevorstehenden OP sau nervös. Also, Lavendeltee gebrüht, bisserl Honig rein – lecker.
    Die Kiddies waren hellwach und wir zwei „Alten“ lagen auf dem Sofa! 🙂
    Seit dem hab ich immer Lavendelblüten im Haus – helfen auch bei meiner Großen, wenn sie vor Nervosität wegen der Schule nicht zur Ruhe kommt

  9. Ach ja, und Zitrone.
    Ich hab durchs arbeiten gerne sehr trockene Haut an den Händen oder Ellenbogen, die Finger (oder den Ellenbogen) in eine angeschnittene Zitrone drücken, einwirken lassen – die Haut wird glatt und weich wie ein Babypopo. Und den Duft lieb ich sowieso.
    Man sollte nur drauf achten, dass man keine noch so kleine Wunde hat – das brennt wie …

  10. Bei Erkältung gibts Pfefferminz- und Salbeitee mit Minze und Salbei aus dem eigenen Garten. Dazu Minz/Eukalyptustropfen zum Einreiben und Inhalieren.

    Frischer Ingwer in Scheiben geschnitten, mit heißem Wasser aufgebrüht tut da auch noch gut!

    Und im Urlaub sind immer Arnika Globuli dabei….

  11. Ich nutze seit Jahren die Kraft der Zistrose. Ich habe sie getrocknet als Tee und kaufe mir sie auch als Lutschtabletten in der Apotheke. Sie „versiegelt“ die Zellen in der Mundschleimhaut und verhindert dadurch Ansteckungen bei Infektionen.
    Bevor ich das Haus verlasse, greife ich immer zu diesen Lutschtabletten und bin geschützt. Habe sehr selten mal eine Erkältung, prima !!!

  12. Hallo liebes Kneipp-Team,
    auf Anhieb fällt mir da zum Beispiel ein:
    Kamille, Pfefferminze und Salbei als Tee, Teufelskralle und Lavendel als Badezusatz, Thymian als Hustenmittel, Holunderblüten für Sirup oder Gelee, Holunderbeeren für Marmelade oder Grog bei Erkältung, Schlehen für Likör………………

  13. Gegen Hals- und Magenschmerzen hilft am besten Salbeitee, den habe ich immer zuhause. Bei kleineren Wunden trage ich oft Calendula-Urtinktur auf, das bringt sie schneller zum Abheilen. Phytotherapie sagt mir leider nichts, aber ich würde mich dafür interessieren 🙂

  14. Ich habe immer Fenchel als Tee im Haus, gerade wenn meine kleine Tochter ( 11 Monate) unter Bauchschmerzen leidet. Der Tee hilft ihr ungemein und dem Bauch gehts auch schnell wieder gut.

  15. Lavendel haben wir im Garten angebaut und nutzen es als Deko, getrocknet füllen wir damit Kissen zur Beruhigung und wir kochen draus Tee und vor allem, sieht es schön aus und entspannt 😉

  16. Ich benutze am meisten Ingwer. Auf langen Autoreisen hilft es mir gegen die Übelkeit, denn mir wird immer ganz schlecht als Beifahrer. Momentan trinke ich jeden Tag Ingwertee, denn er wärmt mich von innen und schmeckt mir einfach gut. Dann benutze ich es zum Kochen. Kommt bei mir in vielen Gerichten rein, denn ich mag einfach diesen leckeren Geschmack nach schärfe und frische. Und der eingelegte Ingwer schmeckt zu Sushi einfach nur göttlich.

  17. Kamille und Salbei darf in unserem Haushalt nicht fehlen.
    Kamille wirkt krampflösend und antientzündlich.
    Als Tee hilft sie bei Bauch- und Magenschmerzen sehr gut.
    Salbei wirkt antibakteriell. Bei Husten und Halsschmerzen helfen Salbei-Bonbons….

  18. Hallo liebes Team,

    ich liebe den Hollunder und kenne ihn seit meiner Kindheit als Hollunderbeerensuppe.

    Vanille und Zimt steht mir hier im Haus auch zu Verfügung. Man ahnt ja nicht welche Heilpflanzen sich im Haushalt befinden und oft ungeahnt zum Einsatz kommen.

    Mit lieben Grüßen,
    EM

  19. Schafgarbentee bei Unruhe, Brennesseltee bei Erkältung/Kopfschmerzen, Lindenblütentee bei Fieber, Lavendelbad zur Entspannung, Spitzwegerichtee bei Husten, Thymian bei Husten, Ringelblumensalbe bei Narben

  20. Also ich finde natürliche Wirkstoffe zur Heilung einfach top, früher hatte man ja auch nicht diese medizinischen/chemischen Möglichkeiten.

    Also Kamille, Lindenblüten, Lavendel, das sind so die am häufigsten genutzten Kräuter in meinen Haushalt. Ich habe aber ein tolles Kräuterbuch, wo ich je nach Beschwerde nachschlagen kann und dann die passenden Kräuter dafür finde. Liegt bei mir immer griffbereit.
    Mittlerweile verwende ich aber auch sehr gerne natürliche Öle aus Heilkräutern, weil sie einfach einfacher zu dosieren sind.

    Lavendel zum Beispiel wirkt total beruhigend und ist ein super Tipp damit man nach zu viel Sonnenbaden keinen Sonnbrand bekommt. Ein paar Tropfen Lavendelöl mit etwas Bodylotion mischen und am nächsten Tag ist von der Krebshaut nichts mehr zu sehen.

  21. Kamille als Tee oder Gurgellösung, Lavendel wird als Duftsäckchen oder Badezusatz verwendet, Krenringerl als „Ketterl“ zum Fiebersenken oder auch Lindenblütentee.

  22. Ich froste mir immer Thymian und Pfefferminze aus meinem Garten für den Winter ein. So kann ich meiner Familie im Winter bei Erkältung immer einen Tee aus selbst geernteten Pflanzen machen

  23. Bei mir darf Rosmarin nicht fehlen, als Öl zum baden, das regt die Durchblutung an und auch gegen „Blähungen“ ist es hilfreich!!! Ich reibe mich auch manchmal damit ein, das hilft bei Muskelkater und Rückenschmerzen, löst Verspannungen, da geht es einem danach gleich viel besser.
    Vorallem darf Rosmarin auch in speziellen Gerichten nicht fehlen, tut gut und schmeckt auch noch 😀

  24. Hallo,
    bei mir gibt es Arnica-Tinktur bei Gelenkschmerzen. Fenchel-Anis-Kümmel-Ingwer-Mischung als Tee fürs allgemeine Wohlbefinden. Brennessel-Eichenrinden-Mischung bei Magenbeschwerden und zum Entgiften. Arnica-Melisse als Badezusatz. Bei Erkältung Salbei-Zitrone-Ingwer-Mischung als Tee und Eukalyptus bzw. Roten Thymian als Duftöl im Verdunster als Hustenlöser. Ringelblumensalbe bei Kälte für die Haut.

  25. Bei mir ist Lavendel unverzichtbar. Sei es als Öl in der Duftlampe, um für eine entspannte Atmosphäre zu sorgen, als Duftsäckchen im Kleiderschrank gegen Motten oder auf einem Potpourri auf dem Nachtschränkchen für eine gute Nachtruhe.

  26. Wir bahen immer Brennessel zu hause.Einmal als Tee zum entwässern und da er total gut schmeckt und junge Brennessel mit spiritus aufgießen und 14tage ziehen lassen als Tinktur gegen Pickel. Und wir Essen ihn auch gerne als Salat, super lecker.

  27. Meine Heilpflanze ist eindeutig die Schlüsselblume.
    Schlüsselblumentee hilft bei mir super gegen Kopfschmerzen.
    Ein Teelöffel auf circa einen viertel Liter kochendes Wasser ungefähr eine halbe bis eine ganze Minute ziehen lassen.
    Drei Tassen am Tag, in kleinen Schlucken getrunken, sollen die lästigen Kopfschmerzen vertreiben. Allternative wäre der Schafgarbentee, der gleich zubereitet und angewandt wird.
    Besser als Kopfschmerztabletten einzuschmeißen!!!

  28. Wohne am Land, und bei uns gibts noch jede Menge Pflanzen die weiterverarbeitet werden, um zum Teil noch im eigenen Garten wachsen. Lavendel, SPitzwegerich, Minze, Kamille, Arnika, Königskerze (Nachtkerze), Huflattich, Fichtenwipferl, ….

  29. Kamillemblüten für ein Dampfbad bei Erkältung und Hautunreihten.
    Lavendel als Badezusatz und Tee.
    Salbei bei Halsschmerzen.
    Eulalyptus für Erkältungsbäder

  30. Ingwer !!! Ingwer haben wir immer im Haus, superlecker als Ingwertee, einfach ein paar kleine Ingwerstücke in eine Tasse geben, und mit kochendem Wasser aufgießen. Schmeckt super und hilft dem Immunsystem.
    Hilft wirklich gut bei Übelkeit, und tut bei einer Erkältung dem gereizten Hals einfach gut.

  31. Liebes Kneipp-Team,
    FENCHEL ist in meinem Haushalt nicht wegzudenken – Fencheltee hilft meinen Kleinen bei Bauchschmerzen und Blähungen und ich selbst kann diesen nur wärmstens gegen Menstruationsbeschwerden empfehlen, da dieser krampflösend wirkt und zudem super lecker schmeckt!
    Kleiner Tipp gegen Kopfschmerzen oder Migräneanfälle: ein mit Fencheltee getränkter Umschlag, der auf die Stirn gelegt wird wirkt wahre Wunder 🙂
    Dickes Lob für die tolle Aktion – würde mich von ganzem Herzen über den tollen Gewinn freuen und hoffe sehr, dass das Glück auf meiner Seite ist!
    Wünsche ein schönes Wochenende – herzliche Grüße!

  32. Lavendel ist einer meiner Favoriten, als Aufguss im Tee oder auch getrocknet und als Duftsäckchen. Beruhigt und hilft bei Nervosität, wenn man mal wieder nicht schlafen kann. Lavendel hilft uns auch bei Insektenstichen. Und noch dazu finde ich die schöne Farbe dieser Pflanze schon zum angucken wohltuend.

  33. die RINGELBLUME ist meine liebste Heilpflanze – ich verwende sie als Salbe, sie hilft hervorragend bei Sonnenbrand, Verbrennungen, Schürfwunden und sogar bei unreiner Haut und Pickeln.
    Ich habe gelesen, dass die Ringelblumensalbe unter anderem schwellungslindernd, kreislaufanregend und entzündungshemmend wirken soll – ein Allroundtalent also!
    Last but not least – die Ringelblume ist wunderschön – nebenbei bemerkt also auch ein echter Hingucker!

  34. Ich kenne schon von meiner Großmutter verschiedene Heilpflanzen, die sie immer zur Linderung und Heilung verwendet hat. So benutzte sie z. B. frische Birkenrinde, um Verbrennungen und Hautabschürfungen zu behandeln. Ich habe dies ebenfalls schon oft erfolgreich angewendet.
    Im Garten wachsen Salbei, Pfefferminze, Thymian, Lavendel usw., die auch als Tee genutzt werden. Außerdem habe ich gerade im Winter immer ein Stück Ingwer im Haus, um möglichst schnell Erkältungen abzuwehren.
    Natürlich verwende ich auch Produkte von Kneipp, die ebenfalls mit Naturprodukten pflegen, vorbeugen bzw. heilen.

  35. Danke für wunderbare Vielfalt. Kneipp Hilfe erhalte ich schon seit Jahrzehnten.Bad-Schätze/Kapseln haben stets hervorragend gewirkt. Haut – Gelenke-Entspannung sofort spürbar-Wohlfühlen oder auch Hilfe bei z.B. großer Anstrengung-Erschöpfung alles so gut erneuert – Zauberei -Glück -Empfinden -Danke für die Blog tipps -gut liebe Grüsse davidmar

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